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Die Tragkraftspritzen beziehungsweise PFP-Ns (Portable Fire Pumps Normal) sind mobile Pumpen, die anstelle der festverbauten Pumpen der Löschfahrzeuge eingesetzt werden können. Speziell bei Wasserförderungen über lange Wegstrecken kommen sie zum Einsatz, um hier möglichst wenige Fahrzeuge binden zu müssen. Die Feuerwehr Haßfurt verfügt über zwei PFP-Ns, die jeweils eine Pumpenleistung von 1600 Litern pro Minute besitzen. Verladen sind die Pumpen auf dem Rollwagen PFP-N und dem Löschgruppenfahrzeug 16-TS.

Die Feuerwehr Haßfurt verfügt über Schläuche mit verschiedenen Längen und Durchflussmengen. Die D-Schläuche sind die kleinsten und werden meist in Verbindung mit einer Kübelspritze verwendet. C-Schläuche sind diejenigen, die meist zur Wasserabgabe genutzt werden. Neben den normalen Rollschläuchen mit 15 Metern Länge, werden 30-Meter-Schläuche in Schlauchpaketen und formbeständige C-Schläuche als Schnellangriffsschläuche in den Löschfahrzeugen eingesetzt. Die meistverwendeten Schläuche zur Wasserfortleitung sind B-Schläuche (Länge 20 Meter). Das Wenderohr der Drehleiter mit Korb 23/12 wird durch einen 35-Meter-Schlauch versorgt. Bei Großbränden können auch B-Schläuche zur Wasserabgabe verwendet werden. Zuletzt verfügen wir über formbeständige A-Saugschläuche, die zum Ansaugen von Löschwasser aus offenen Gewässern genutzt werden.

Zu den Armaturen zur Wasserentnahme zählen die Standrohre und Saugkörbe. Standrohre werden zur Entnahme von Wasser aus Unterflurhydranten eingesetzt. Saugkörbe werden an das Ende von Saugleitungen gekuppelt, um das Eindringen von grobem Schmutz in die Pumpe. Zubehör zur diesen Armaturen sind die Unter- und Überflurhydrantenschlüssel mit denen Hydranten geöffnet und geschlossen werden, Kupplungsschlüssel zum Kuppeln von Saugleitungen und Saugschutzkörbe zum weiteren Schutz gegen Verschmutzung an Saugkörben.

Zu den Armaturen zur Wasserfortleitung zählen unter anderem Übergangsstücke, mit denen Schläuche oder Armaturen mit verschiedenen Kupplungsgrößen verbunden werden können. Sammelstücke verbinden zwei B-Eingänge zu einer A-Kupplung um Pumpen mit größeren Wassermengen und mehreren Leitungen versorgen zu können. Vor einem Sammelstück werden Absperrhähne eingesetzt, um eingehende Schlauchleitungen bei Bedarf schnell von der Pumpe entfernen zu können. Druckbegrenzungsventile werden verwendet um den Pumpeneingangsdruck anzupassen. Stützkrümmer werden eingesetzt um den starken Rückstoß eines B-Strahlrohrs auf den Boden umzuleiten und das Kontrollieren des Strahlrohrs zu vereinfachen.

Zu allen Kupplungsgrößen der verschiedenen Druckschläuche existieren entsprechende Strahlrohre. Die traditionellen Multifunktionsstrahlrohre können Wasser in Voll- und in Sprühstrahl abgeben. Die Durchflussmengen der Strahlrohre betragen 25 (D-Strahlrohr), 100 (C-Strahlrohr) und 400 (B-Strahlrohr) Liter pro Minute. Durch das Abnehmen des Mundstücks können die Durchflussmengen der Strahlrohre jeweils verdoppelt werden. Bei den modernen Hohlstrahlrohren können Durchflussmenge und Stärke des Sprühstrahls Stufenlos eingestellt werden. Vor allem beim Innenangriff werden sie wegen ihrer Flexibilität eingesetzt.

Spezielle Geräte zur Wasserabgabe sind der Wasserringmonitor und der tragbare Schaum- / Wasserwerfer. Sie können über zwei B-Schläuche gespeist werden und bis zu 2000 (Wasserringmonitor) bzw. 3000 (Schaum- / Wasserwerfer) Liter pro Minute abgeben. Vor allem bei Großbränden werden sie eingesetzt. Neben der hohen Abgabemenge ist ein weiterer Vorteil, dass sie sich deutlich leichter kontrollieren lassen als beispielsweise ein B-Strahlrohr. Die Feuerwehr Haßfurt besitzt zwei Wasserringmonitore, die auf dem Tanklöschfahrzeug 24/50 und dem Löschgruppenfahrzeug 16-TS mitgeführt werden. Der Schaum- / Wasserwerfer befindet sich auf dem HLF 20. Ein weiteres Spezialgerät ist das Hydroschild. Mit ihm kann eine Wasserwand errichtet werden, um beispielsweise Gebäude vor Hitzestrahlung oder Funkenflug zu schützen. Das Hydroschild ist auf dem Tanklöschfahrzeug 24/50 verladen.

   
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