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Über frisch ausgebildete Einsatzkräfte können sich einige Feuerwehren des Landkreises freuen. Am 20.10.2018 unterzogen sich insgesamt 16 Feuerwehranwärter der Feuerwehren Haßfurt, Prappach, Sailershausen, Wülflingen, Oberhohenried, Uchenhofen, Dampfach und Ebelsbach erfolgreich der Prüfung zum Truppmann. In einer schriftlichen und drei praktischen Prüfungen stellten sie ihr Wissen aus dem besuchten Grundlagenmodul der Modularen Truppausbildung (MTA) unter Beweis.

Für die Feuerwehren des Stadtgebiets fand der Lehrgang zentral im Gerätehaus der Feuerwehr Haßfurt statt. Auch von der Feuerwehr Dampfach nahmen zwei Kameraden teil. An zwölf Terminen wurden die Teilnehmer in den vielfältigen Bereichen des Feuerwehrdienstes geschult. Über 70 Unterrichtsstunden verteilt auf Löscheinsatz, technische Hilfeleistung und sonstige Grundlagen standen auf dem Ausbildungsplan. Neben dem theoretischen Wissen stand vor allem die praktische Anwendung des Erlernten im Vordergrund.

Im Bereich der Brandbekämpfung lernten die Teilnehmer das Kuppeln von Saugschläuchen am Main, die Wasserentnahme aus Ober- und Unterflurhydranten, sowie das richtige Verlegen der Schläuche beim Löschaufbau. Daneben trainierten sie den Umgang mit den verschiedenen Strahlrohren und anderen Löschgeräten. Auch erhielten sie eine Unterweisung im richtigen Umgang mit Feuerlöscher und Kübelspritze. Im Bereich der technischen Hilfeleistung lernten die Jugendlichen den Umgang mit dem Wagenheber, der Brechstange, dem Beleuchtungssatz und vielen weiteren Geräten. Auch das Absichern einer Einsatzstelle wurde geübt. Den Umgang mit komplexeren Geräten wie Rettungsschere und Spreizer wird je nach vorhandener Ausrüstung in der jeweiligen Feuerwehr in Ergänzungsschulungen ausgebildet. Neben Brandbekämpfung und Hilfeleistung absolvierten die Anwärter unter der Anleitung von BRK-Ausbilder Maximilian Keeß einen Erste-Hilfe-Kurs, wurden von KBM Dieter Murken im Umgang mit Funkgeräten geschult und von Diakon Jürgen Blechschmidt auf die möglichen physischen und psychischen Belastungen an den Einsatzstellen vorbereitet. Auch wurden die eigenen Grenzen, zum Beispiel beim Besteigen von Leitern, ausgetestet.

Mit der Zwischenprüfung zum Truppmann schlossen die Teilnehmer nun das Grundmodul der MTA ab. Neben der schriftlichen Prüfung mussten die Prüflinge im praktischen Teil die Funktion eines Feuerlöschers und die Handhabung eines Strahlrohrs erklären. Außerdem musste jeder das Anlegen eines Brustbunds zum Sichern einer Person demonstrieren. Als Prüfer waren Kreisbrandinspektor Ralf-Peter Schenk und Kreisbrandmeister Stephan Biertempfel der Einladung nach Haßfurt gefolgt. Zusammen mit den Ausbildern Thomas Lang, Stefan Lang, Dieter Neumann und Julian Weidinger nahmen sie die Prüfungen ab. Sie gratulierten den Feuerwehranwärtern zum Bestehen der Zwischenprüfung und dankten ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement.

Mit Bestehen dieser Zwischenprüfung dürfen sie, vorausgesetzt sie haben das 16 Lebensjahr bereits erreicht, mit zu Einsätzen ausrücken und unter Aufsicht eines volljährigen Feuerwehrdienstleistenden unterstützen. Unter 18 Jahren jedoch ausschließlich außerhalb des Gefahrenbereichs. Im Anschluss an die Zwischenprüfung absolvieren sie nun zwei Jahre Ausbildungs- und Übungsdienst um das im Grundmodul erlernte zu vertiefen. Am Ende dieser zwei Jahre steht dann die Abschlussprüfung. Nach erfolgreichem Abschluss sind die Prüflinge dann Truppführer. Dieser Abschluss ist Voraussetzung für weitere Lehrgänge wie zum Beispiel Atemschutzgeräteträger oder Maschinist.

 

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